ERSTER ESV - LEOPOLDAU WIEN
Eis- und Stocksportverein, gegründet 1967
  
     
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Regeln
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Spielarten - Regelübersicht latten
 
Eisstocksport bzw. Stocksport, ist eine Sportart, die vor allem im Alpenraum verbreitet ist und eine gewisse Ähnlichkeit mit Curling hat. Eisstockschießen ist ein alter Volkssport und historisch gesehen dem Brauchtum zuzurechnen, das sich nur in Gegenden mit zufrierenden Gewässern verbreitete und nur im Winter gespielt wurde. In der modernen Form als Freizeit- oder auch Leistungssport, die von Regeln und Vereinen geprägt ist, wird ganzjährig und überwiegend auf Asphalt, Betonpflaster oder modernen Kunststoffbelägen gespielt, Es wird unterschieden zwischen:
 
Mannschaftswettbewerb >> mehr
Beim Mannschaftsspiel versuchen zwei Mannschaften die Stöcke von der Abspielstelle aus möglichst nahe an die „Daube“ zu spielen.
 
Zielwettbewerb >> mehr
Der Zielwettbewerb wird in 4 Durchgängen mit je 6 Versuchen ausgetragen. In jedem Durchgang können bis 60 Punkte erreicht werden.
 
Weitenwettbewerb >> mehr
Die Technik der Weitschützen unterscheidet sich deutlich von der beim Mannschaftsschießen, da hier nicht Genauigkeit bei Länge und Richtung des Schusses, sondern eine möglichst starke Beschleunigung des Stockes notwendig ist.
   
Lattenwettbewerb >> mehr
 
Der Lattenwettbewerb ist ein Wettbewerb von Einzelspielern um die höchste Punktezahl, Gespielt wird auf die sogenatten "Latten" (siehe Bild recht)
   
Schnellwettbewerb  
 
Beim Schnellwettbewerb wird die Zeit gemessen, in der der Stock eine Strecke von 40 m durchläuft. Die Durchführung erfolgt in 3 Durchgängen mit jeweils 2 Versuchen pro Spieler. Für die Wertung werden die besten 5 Zeiten addiert.  
   
Mannschaftswettbewerb
 
Im Mannschaftsspiel spielen zwei Mannschaften gegeneinander. Sie bestehen jeweils aus 5 Personen, wobei 4 stets im Einsatz sind, und der 5. Spieler nach jedem Spiel eingewechselt werden darf. Ein Spiel besteht aus 6 Kehren und eine Kehre ist beendet, wenn alle Versuche beider Mannschaften in einer Spielrichtung durchgeführt wurden und das Ergebnis fest steht. In einem Wettbewerb spielt jede Mannschaft gegen jede.

In der Mitte des Zielfeldes liegt ein beweglicher Zielgegenstand, die sogenannte Daube, ein Gummiring mit 12cm Durchmesser, auf dem Mittelkreuz. Es ist 24,5 m von der Abspielstelle entfernt. Auf dieses wird die Daube wieder gelegt, wenn sie im vollen Umfang aus dem Zielfeld gespielt wurde.

Im Spiel geht es darum, mit den eigenen Stöcken die Bestlage zu dieser Daube zu erreichen. Das heißt sie näher an der Daube zu platzieren als ein gegnerischer Stock steht.

Es beginnt ein Spieler der Mannschaft, die durch den Spielplan dazu bestimmt ist und verbleibt der Stock im Zielfeld, so hat die gegnerische Mannschaft zu spielen. Verbleibt der 1. Stock nicht im Zielfeld, so müssen so viele Spieler anspielen bis ein Stock im Zielfeld verbleibt. In der Folge muss eine Mannschaft so lange nachspielen bis sie die Bestlage eines ihrer Stöcke erreicht hat. Die einzelnen Kehren werden abwechselnd von den beiden Mannschaften angespielt.

Um die Bestlage zu erreichen gibt es verschiedene Möglichkeiten und daraus entsteht der Reiz und die Abwechslung im Spiel. Es bieten sich etwa an: den generischen Stock mit dem eigenen wegzuspielen, den eigenen näher als den gegnerischen zu platzieren, einen im Zielfeld stehenden Stock mit dem eigenen in Bewegung zu setzen oder die Lage der Daube mit einem Stock zu verändern.

Wenn alle 8 Stöcke gespielt wurden, wird gewertet. Es werden für alle Stöcke einer Mannschaft, die näher an der Daube stehen als der nächststehende Stock des Gegners Stockpunkte vergeben; für den ersten 3 und jeden weiteren 2. Es können also maximal 9 Stockpunkte pro Kehre erreicht werden.

Es gewinnt die Mannschaft das Spiel, die mehr Stockpunkte erreicht und erhält 2 Spielpunkte. Bei unentschiedenem Ausgang erhält jede Mannschaft 1 Punkt. Gesamtsieger ist die Mannschaft mit den meisten Spielpunkten. Bei Punktegleichheit entscheidet der Quotient, der sich ergibt, wenn die Summe der eigenen Stockpunkte durch die gegnerischen Stockpunkte dividiert werden
 
Zielwettbewerb
 
Der Zielwettbewerb ist im Gegensatz zum Mannschaftsspiel mit Spielcharakter ein Einzelwettbewerb, in dem jeder Spieler versucht, eine möglichst hohe Punktezahl zu erreichen.

Im 1. Durchgang wird versucht, den Stock möglichst nahe ans Mittelkreuz zu bringen. Es sind Wertungen von 2/4/6/8/10 Punkten möglich.

Im 2. Durchgang sind verschiedene dem Mannschaftsspiel nachempfundene Situationen vorgegeben, wobei mit dem eigenen Stock jeweils aufgestellte Stöcke mit gleichen Laufsohlen exakt und mit entsprechender Geschwindigkeit zu treffen sind. Es sind Wertungen von 2/5/10 Punkten möglich.

Im 3. Durchgang sind die Wertungsringe im Zielfeld links und rechts hinten eingezeichnet und es wird je dreimal in diese gespielt. Es sind Wertungen von 2/4/6/8/10 Punkten möglich.

Im 4. Durchgang sind verschiedene dem Mannschaftsspiel nachempfundene Situationen vorgegeben, wobei mit dem eigenen Stock jeweils aufgestellte Stöcke mit gleichen Laufsohlen exakt und mit entsprechender Geschwindigkeit zu treffen sind. Es sind Wertungen von 2/4/6/8/10 bzw. 2/5/10 Punkten möglich.

 
Ziel1 Ziel2 Ziel3 Ziel4
 
Weitenwettbewerb  
   
Der Weitensport ist eine Sparte des Stocksports. Während es beim normalen Stocksport auf Genauigkeit und Taktik ankommt, sind die Vorraussetzungen beim Weitensport anders. Hier sind vor allem Schnelligkeit, Technik und Kraft gefragt. Weite
 
Nur die optimale Kombination wird zu einem gelungenen Versuch führen. Jeder Versuch ist wichtig, denn der Sportler hat im Wettkampf nur fünf Versuche, von denen der weiteste in die Wertung kommt.
 
Das heißt wer den weitesten Versuch im Bewerb hat, hat auch diesen gewonnen. Die Bahn hat eine trichterartige Form in welcher sich der Stock bewegen muss. Sollte er die Bahn verlassen so wird bis zum Austritt des Stockes aus der Bahn gemessen. Die Abmessungen sind im Sommer und Winter unterschiedlich. Der Schütze steht bei der Abgabe seines Versuches mittig der Bahn auf einer Standvorrichtung. Er hat bis zur 7m - Linie Platz auszulaufen.
 
Man könnte jetzt denken, dass man niemals sieben Meter dafür benötigt. Allerdings ist der Schwung und die kinetische Energie, die auf den Sportler einwirkt so groß, dass viele sogar noch mehr als diese sieben Meter benötigen würden. Der Versuch wäre ungültig wenn er nicht auf der dafür vorgesehen Lauffläche läuft sondern z.B. auf den Ring aufkommt.
 
 
 
Lattenwettbewerb
 
Der Lattenwettbewerb ist ein Wettbewerb von Einzelspielern um die höchste Punktezahl
 
latte
 

1) Der Lattenwettbewerb wird in einem Durchgang mit 7 Versuchen ausgetragen, wobei der schlechteste Versuch gestrichen wird.

2) Der Versuch ist gültig, wenn eine von den 10 Latten mit dem Stiel des Stockes berührt wird. Werden vom Stiel zwei Latten berührt, so zählt die höhere Punktezahl.

3)  Gespielt wird mit einer weißen oder grünen Laufplatte (Entscheidung liegt beim Wettbewerbsleiter).

4) Stockkörper, Stiel und Laufplatte können vom Spieler selbst gestellt werden. Der Veranstalter stellt einen Reservestock zur Verfügung.

5) Die höchst erreichbare Punktezahl ist 60.

 
 
 
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Wegbeschreibung Für Ankommende Süd – Westautobahn: Süd-Ost-Tangente bis zur Ausfahrt Kagran-Donauzentrum, Donaustädterstrasse bis zur Kreuzung Wagramerstrasse ( 6. Ampel DZ) rechts bis zur Kreuzung Eipeldauerstrasse entlang über 3 mit Ampel geregelten Kreuzungen in die Siemens-strasse bis zur Kreuzung Siemensstrasse / Richard Neutragasse (Feuerwache) rechts Richard Neutragasse bis zur 1. Ampel rechts in die Feldmayerstrasse, weiter  die Schererstrasse entlang bis rechts in die Pastorstraße einbiegen bis zur Oswald Redlichstraße. 

 
 
 

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